Libanon Reisen

Rundreisen, Reisebausteine und Hotels im Libanon sowie in Jordanien, Syrien und Israel

Libanon Reisen

Reisen in den Libanon, das Haschemitische Königreich Jordanien, die Levante bzw. den Kulturraum des Maschreq.

Reisebausteine, deutschsprachige Gruppenreisen für Zubucher in Jordanien zu festen Terminen, Hotels und individuell geplante Privatreisen im Libanon.

Der Libanon bzw. der Kulturraum der Levante bzw. des Maschreq, der im wesentlichen die heutigen Länder Syrien, Jordanien und Libanon umfasst, bietet eine Vielzahl an lebendigen Kulturdenkmälern.


 

Beirut

Hauptstadt des Libanon (rund 1.5 Mio. Einwohner). Kultur- und Handelszentrum des Landes. Seit den neunziger Jahren des 20. Jhds. konsequenter Wiederaufbau unter Wahrung seines vertrauten orientalischen Charmes (Masterplan umfasst eine Fläche von 1.6 Mio. qm im Herzen der Stadt). Hauptsehenswürdigkeiten sind neben der Rue Hamra, eine der Hauptgeschäftsstraßen und dem Central District, die Corniche und die Taubengrotten sowie das Nationalmuseum mit außergewöhnlichen Kunstschätzen.

Anjar

Im 7. Jhd. n. Chr. errichtete Festung des Omayyaden-Khalifen al-Walid, in der südlichen Bekaa-Ebene des Libanon gelegen. Besteht aus vier großen Bauwerken mit Eingangstor und Türmen. Die einzelnen Tore des Khalifenpalasts sind durch rund 20 Meter breite Straßen verbunden, die die Stadt in vier Bezirke aufteilen. Die ausgewogenen Proportionen der Bauten sind auch heute noch klar erkennbar.

Baalbek

Die Ruinen von Baalbek, deren Grundstein vor rund 4.000 Jahren gelegt wurde, zählen aufgrund ihrer Ausmaße zu den gewaltigsten Tempelanlagen des Vorderen Orients. Allein der kleinste Tempel von Baalbek, der Bacchustempel, ist größer als die Akropolis von Athen. Die Überreste des Jupitertempels, einst gestützt von 52 Säulen, mit seinen sechs Säulen sind zum Wahrzeichen für den Libanon geworden.

Beit Eddine

Der prächtige Palast von Beit Eddine liegt rund eine Stunde von der libanesischen Hauptstadt Beirut entfernt im landschaftlich reizvollen Choufgebirge. Im 19 Jhd. durch den drusischen Emir Baschir II. erbaut ist er ein eindrucksvolles Beispiel libanesisch-orientalischer Architektur: Prunksäle, zierliche Arkaden, Springbrunnen, Bäder und ein romantischer Schlossgarten zeugen vom Glanz noch nicht lange vergangener Zeiten.

Byblos

Rund vierzig Kilometer nördlich der libanesischen Hauptstadt Beirut gelegen. Gilt als eine der ältesten ununterbrochen bewohnten Städte der Welt. Religions- und Handelszentrum der Küste Phöniziens seit Anfang des 3. Jahrtausends. Enge Handelskontakte zu Ägypten. Mächtige Schutzwälle, Tempelruinen uund ein Obeliskentempel zeugen von einer glanzvollen Vergangenheit. Jüngste Ausgrabungen förderten unermessliche Kunst- und Kulturdenkmäler aus 6 Jahrtausenden zutage.

Saida

Quirlige Hauptstadt des Südlibanon, ca. fünfzig Kilometer südlich von Beirut inmitten von ausgedehnten Orangen- und Bananengärten gelegen. Sehenswert ist u.a. die gut erhaltene Kreuzfahrerburg aus dem 13. Jhd., die zu den schönsten mittelalterlichen Bauwerken des Libanon zählt, die Altstadt mit ihren schönen Souks, verwinkelten Gassen und Moscheen sowie der exzellent restaurierte Khan al-Frangi (17. Jhd.), eine der zahlreichen Karawansereien aus der Zeit Fakhreddine II.

Tripolis

Rund achtzig Kilometer nördlich der libanesischen Hauptstadt Beirut gelegen und zweitgrößte Stadt des Landes. Blütezeit unter den Mameluken (14./15. Jhd.). Zahlreiche Sehenswürdigkeiten aus dieser Epoche: Malerische Souks, Moscheen (z.T. auch im maurischen Stil), ein Seifensieder-Khan sowie den Löwenturm, eines der bemerkenswertesten Zeugnisse der Mamluken. Überragt wird die Altstadt vom mächtigen Kastell St. Gilles.

Tyros

Unter König Hiram I. erlebte Tyros, Ausgangspunkt zahlreicher Koloniegründungen, seine Hochblüte und gehörte zu den berühmtesten und reichsten Städten der damals bekannten Welt bevor sie um 572 v. Chr. von Nebukadnezar zerstört wurde und rund 240 Jahre später in die Hände Alexander des Großen viel. Auf dem riesigen Ausgrabungsgelände bietet sich dem Besucher eine überwältigende Architektur dar, u.a. ein griechisch-römisches Hippodrom von 500 Metern Länge.

Wadi Qadischa und Zedernwälder

Seit 1998 Weltkulturerbe zählt das rund fünfunddreißig Kilometer lange Tal zu den schönsten Naturlandschaften des Libanon und ist gilt zugleich als einer der bedeutendsten Siedlungsplätze der ersten christlichen Klöster der Welt umfasst es doch die größte Anzahl von Klöstern und Einsiedeleien aus der Zeit der ersten Ausbreitung des Christentums. Die ehemals riesigen Zedernwälder bildeten über Jahrtausende hinweg einer der wichtigsten Grundlagen für den Reichtum der Hochkulturen im Libanon. Schon König Salomon wusste um die Qualität des Zedernholzes und ließ seinen Tempel und Palast damit bauen, die Pharaonen nutzten es zum Bau ihrer Sonnenboote und Sarkophage. Von den ehemals gewaltigen Forstbeständen, sind allerdings nur noch etwa 1000 Zedern übrig – manche davon über 1500 Jahre alt und von beträchtlicher Größe und Schönheit.

Bildnachweis: Libanon © B&N Tourismus